In einer so schwierigen Zeit gilt es, Mut und Hoffnung zu schenken. Viele Menschen haben Ängste, die sich einander auf den ersten Blick unterscheiden, aber gemeinsame Quellen haben. Die Bedrohung durch die Seuche, durch die Impfung, durch eine neue Gesundheitsdiktatur, durch subjektive und damit nicht mehr verlässliche Medien oder durch pandemiebedingte wirtschaftliche Not.

Wir Menschen sind eigentlich gut
Alle diese Ängste sind deshalb verständlich, aber sie sind kein Grund für persönliche Kriege. Vielmehr ist gerade in diesen Zeiten Solidarität statt Denunziation nötig, Mitgefühl statt Hetze, Gott-Vertrauen statt Misstrauen und Verunglimpfung. Und das Bewusstsein: Wir Menschen sind eigentlich gut. Egal wo jemand steht in der Corona-Auseinandersetzung, ist es nicht Zeit für Versöhnung und Rückkehr zu Partner- und Gemeinschaft? Inzwischen ist die Gesellschaft in zwei große und dazu in jede Menge Unter-Fraktionen gespalten, die, von Ängsten befeuert, aufeinander losgehen.

Dieses brandaktuellen Themas nimmt sich der Arzt und Seminarleiter Ruediger Dahlke in seinem Buch Corona als Weckruf an. Darin beschreibt er den Weg aus dieser Krise, aus diesen Ängsten. Dieser Weg beginne bei uns selbst, meint er, und zwar mit dem Erkennen, wie viel bessere Menschen wir sind, als uns ständig eingeredet wird.

Buchcover, Dahlke

Wie bisher kann es nicht weitergehen
„Warum wir doch noch zu retten sind“ lautet der Untertitel, und auch auf das „Wie“ geht Ruediger Dahlke ausführlich ein. An diesem Punkt geht das Buch weit über Corona hinaus. Es vermittelt ein neues Weltbild, verbindet uns mit unseren Wurzeln als Mensch und schenkt Zuversicht. Tatsächlich dürfen wir Corona als Weckruf begreifen, womit die Pandemie bei allem Schrecken einen positiven Aspekt bekommt. Denn so wie bisher konnte und durfte es nicht weitergehen.

Wachsen und Neues zuwege bringen
Dahlkes Buch ermutigt, gemeinsam Räume zu schaffen, in denen große wundervolle Ideen entstehen können, Räume, in denen wir wachsen und gedeihen und Neues zuwege bringen können. Es entwirft nicht weniger als ein neues Bild von uns als Menschen und unserer Erde als unserer Heimat.